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Österreich, Politik 11.10.2017

Wahlkampf-Finale: Thema Wohnen rückt in den Vordergrund

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Kurz vor der Nationalratswahl am 15. Oktober rückt das Thema leistbares Wohnen wieder in den Vordergrund – im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Forderungen der Mietervereinigung Österreichs (MVÖ).

 

Die MVÖ setzt sich seit langem für eine deutliche Entlastung von MieterInnen ein: Ein Mietrecht für alle; klare und nachvollziehbare Mietzinsobergrenzen; Senkung der Betriebskosten und Abschaffung der Maklergebühr sind im Forderungskatalog der MVÖ zur Nationalratswahl enthalten.

 

Die SPÖ forderte am Mittwoch in einer Pressekonferenz erneut ein einheitliches Mietrecht und eine Entlastung bei Maklergebühren und Betriebskosten. SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher stellte dazu eine Berechnung vor, wonach die Kosten für MieterInnen im Jahr um gesamt 1,15 Milliarden Euro sinken würden.

 

Im Detail würden sich nach Bechers Rechnung MieterInnen durch ein einheitliches Mietrecht 287 Millionen Euro pro Jahr sparen.

 

Ebenso sollen dem SPÖ-Vorschlag zufolge die Maklergebühren für MieterInnen fallen und vom Auftraggeber – in der Regel also vom Vermieter – bezahlt werden. Hier errechnete Becher Ersparnisse von 39 Millionen Euro pro Jahr (unter der Annahme, dass pro Jahr rund 30.000 Mietwohnungen über Makler vermittelt werden).

 

Am meisten würden sich MieterInnen aber durch die Streichung von Grundsteuer und Versicherungskosten aus den Betriebskosten ersparen  - nämlich 826 Millionen Euro, so Becher.

 

„Die Vorschläge der SPÖ sind ein guter Ansatz, auf dem man aufbauen kann, um langfristig leistbares Wohnen zu sichern“ sagt MVÖ-Bundesgeschäftsführerin Alexandra Rezaei. Die Forderungen der MVÖ an die Politik gehen jedoch deutlich weiter:

 

  • Beschränkung der Kautionskosten

  • Faire Rechtsdurchsetzung

  • Weg mit der gesetzlich zwingend vorgesehenen Mietkaufoption
  • Wohnungseigentumsgesetz modernisieren

 

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