Aktuelles aus der Steiermark  

Aktuelles aus der Steiermark

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MIETERVEREINIGUNG STEIERMARK

Zepter weiterhin in festen Händen von Vizepräsident der Mietervereinigung Österreichs Hans-Heinz Plaschka

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Schöne Bestätigung für die geleistete Arbeit: einstimmig wurde MVÖ-Vizepräsident Hans-Heinz Plaschka im Rahmen der Delegiertenkonferenz zum Vorsitzenden der Mietervereinigung des Landes Steiermark wiedergewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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ZUSCHUSS ZU DEN HEIZKOSTEN

-- in der Größenordnung von 1,5 Millionen Euro --

Auf Antrag der steirischen Soziallandesrätin Mag.a Doris Kampus hat die Landesregierung den Heizkostenzuschuss 2018/2019 beschlossen. Diese Finanzspritze in der Höhe von 120 Euro, die ausschließlich Menschen mit geringem Einkommen zugute kommt, kann ab September 2018 in der jeweiligen Wohnsitzgemeinde beantragt werden.

 

Weitere Informationen unter www.soziales.steiermark.at

 

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Schimmel in der Mietwohnung, Bericht Fair Wohnen Juni 2018.jpg

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KONTROLLE DER BETRIEBSKOSTEN IST BARES GELD!

Bis zum 30. Juni dieses Jahres müssen laut Mietrechtsgesetz die Abrechnungen über die Betriebskosten des vergangenen Jahres für jedes Wohnhaus gelegt werden. Wir empfehlen diese durch einen Juristen der Mietervereinigung Steiermark zu kontrollieren.

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Nach wie vor beanstanden wir jede zweite Betriebskostenabrechnung, die uns zur Überprüfung vorgelegt wird. Überschüsse aus der Betriebskostenabrechnung müssen bis zum übernächsten Zinstermin an die Mieter rückerstattet werden. Nachzahlungen muss der jeweilige Mieter selbst dann bezahlen, wenn er zum Zeitpunkt als die Betriebskosten angefallen sind noch nicht in der Wohnung war. Sollten Sie falsche Posten in Ihrer Betriebskostenabrechnung entdecken oder wollen Sie die Betriebskostenabrechnung auch nur grundsätzlich überprüfen lassen, wenden Sie sich an die Mietervereinigung Steiermark.

 

ACHTUNG BEI DER ABRECHNUNG VON HEIZKOSTEN!

 

Neben der Betriebskostenabrechnung werden auch die Heizkosten einmal jährlich abgerechnet, wobei der Abrechnungszeitraum gegenüber den Betriebskosten ein anderer sein kann. Darüber hinaus hängt die Verrechnungsmodalität davon ab, ob die individuellen Verbräuche gemessen werden können oder nicht. Bei Heizkostenabrechnungen, bei denen die Verbräuche messbar sind und nach den Bestimmungen des Heizkostenabrechnungsgesetztes abgerechnet werden, dürfen die Mieter nicht übersehen, dass man binnen 6 Monaten ab ordnungsgemäßer Rechnungslegung einen begründeten Einspruch erheben muss, sofern man mit der Abrechnung nicht einverstanden ist, widrigenfalls die Abrechnung als in Ordnung angesehen wird

 

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"FAIR WOHNEN" BLEIBT ZUKUNFTSFORDERUNG - bis dato hat sich nichts geändert

Seit über 25 Jahren kommt dem Thema „Wohnen“ in der politischen Debatte bestenfalls der Status einer Randthematik zu. Kleinste Teile wurde zwar umgesetzt, auf den vielfach versprochenen großen "Wurf" im Miet- und Wohnrecht wird heute noch gewartet. Auch in der abgelaufenen Regierungsperiode führte das Thema "Wohnen" kaum mehr als ein Schattendasein.

Das ist umso mehr verwunderlich, als die allgemeine Teuerung die dominierende Rahmenbedingung des jüngsten Wahlkampfes darstellte. Denn die Kosten fürs Wohnen sind bei den Ausgaben der Haushalte der weitaus gewichtigste Faktor.

Im Schnitt gibt jeder österreichische Haushalt rund ein Drittel seines Einkommens fürs Wohnen aus. Bei den sozial schwächeren Gesellschaftsschichten betragen diese Ausgaben bis zur Hälfte der verfügbaren Mittel.

Deshalb, aber vor allem auch weil die Reparatur von Missständen in der österreichischen Wohngesetzgebung längst überfällig ist, präsentierte die Mietervereinigung ein Programm zum Thema „FAIRES WOHNEN“:

 

1. Begrenzung und Festlegung der Zuschläge bei den Mietkosten

2. Klare Regelung der Erhaltungspflichten des Vermieters

3. Gestaffelte Abschläge für befristete Mietverträge je nach Dauer

4. Zehn-Prozent-Klausel bei der Wertsicherung von vereinbarten Mietzinsen

5. Entrümpelung des Betriebskosten-Katalogs

    zB. Grundsteuer und Hausversicherungen gehören raus aus dem Betriebskostenkatalog,

    in Zukunft soll für diese Kosten der Vermieter verantworlich sein

6. Umfassende Anwendung des Außerstreitverfahrens

7. Neuregelung der Maklerprovision (Auftraggeber ist für die Kosten verantwortlich)

8. Abschaffung der Mietvertrags-Vergebührung - mit 11.11.2017 erfolgreich durchgesetzt!

9. Recht auf Wohnen als Bestandteil der EU-Verfassung

10. Bezirksübergreifende Schlichtungsstellen für ganz Österreich

11. kostenlose Schimmelbegutachtung durch das Land Steiermark für alle Mietparteien (keine Zwei-Klassen-Gesesllschaft durch Bevorzugung von Mietern gefördeter Wohnungen)

12. Ausbau des sozialen Wohnbaus, unter der Voraussetzung das auch die Mietpreise sozial sind.

     

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Mietervereinigung Österreichs, Reichsratsstraße 15, 1010 Wien, Tel.: 050195, Fax: 050195-92000, zentrale@mietervereinigung.at, ZVR - Zahl 563290909
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